Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)


Man unterscheidet den Typ-1-Diabetes, der vorwiegend bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auftritt und dessen Ursache eine Autoimmunerkrankung ist. Die Folge davon ist, dass körpereigene insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört werden.
Der Typ-2-Diabetes, auch Altersdiabetes genannt manifestiert sich in der Regel erst nach dem 40. Lebensjahr. Risikofaktoren hierfür sind:

  • Übergewicht und Adipositas
  • Rauchen
  • Bewegungsmangel
  • Diabeteserkrankte in der Familie
  •  Fehlernährung


Die meisten dieser Risikofaktoren, lassen sich durch Veränderung des Lebensstils ausschalten.


Früherkennungsmaßnahmen und verbesserte Behandlungsmöglichkeiten tragen zu längerem Überleben von Diabetikern bei. Gerade deshalb und weil Diabetes als eine der Hauptursachen für schwere Folgekrankheiten wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenfunktionseinschränkungen bis hin zur Dialysepflichtigkeit, Einschränkung der Lebensqualität und Veränderung des Augenhintergrundes mit Gefahr der Erblindung gilt, ist Vorsorge so sinnvoll und wichtig.




Abb.: Über 10 % der über 50 jährigen Männer in den neuen Bundesländer sind bereits an Diabetes mellitus erkrankt, mit dem Alter steigt die Erkrankungsrate auf bis über 20%, bei den Frauen sogar bis über 25%.