Initiative Prävention in der Metropolregion am 19.02.2013 vorgestellt:

Von links: Prof. Dr. Riemann, Dr. hc. Lautenschläger, Dr. Köster, Prof. Dr. Dr. hc.mult. zur Hausen, Hr. Lowack

Presse-Bericht der Metropolregion als Download!

Volkskrankheiten gezielt vorbeugen: Regionale Gesundheits-Akteure machen gemeinsame Sache

Deutlich weniger Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar sollen künftig unter Volkskrankheiten wie Diabetes, Darmkrebs oder Gebärmutterhalskrebs leiden müssen. Aus diesem Grund haben sich mehrere Akteure zur „Initiative Prävention in der Metropolregion Rhein-Neckar“ zusammengeschlossen, darunter das Gesundheitsnetz Rhein-Neckar-Dreieck e.V., die Stiftung LebensBlicke und die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. Mit Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen, Dr. h.c. Manfred Lautenschläger und Prof. Dr. Peter Frankenberg konnten zudem prominente Unterstützer gewonnen werden. Das gemeinsame Ziel: Die Vorsorgerate zunächst bei den genannten Krankheiten in den kommenden zehn Jahren verdoppeln. Hierzu wollen die Partner einerseits die Bürger von den Vorteilen einer gesunden Lebensweise überzeugen und über die große Bedeutung der Prävention für die eigene Gesundheit informieren. Andererseits sollen bereits bestehende Projekte und Akteure in der Region besser vernetzt werden, um in einer starken Allianz mehr Schlagkraft zu entwickeln.

Im Oktober konnte die Initiative den ehrenwerten Nobelpreisträger für Medizin

Herr Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen


als Beiratsmitglied gewinnen.

Das spezielle Forschungsgebiet von Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. zur Hausen war die Entstehung von Krebsarten aus Virusinfektionen. Bereits 1976 publizierte er die Hypothese, dass humane Papillomviren (Warzenviren) eine Rolle bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) spielten. Aus dem Verdacht wurde bald experimentell untermauerte wissenschaftliche Gewissheit. Anfang der 1980er Jahre konnte er mit seiner Arbeitsgruppe erstmals die Typen HPV 16 und HPV 18 des humanen Papillomvirus aus an Gebärmutterhalskrebs erkranktem Gewebe isolieren. Die Entdeckung des Auslösers der bei Frauen dritthäufigsten Krebserkrankung eröffnete völlig neue Perspektiven der Vorbeugung und Behandlung und führte letztlich zur Entwicklung von HPV-Impfstoffen, die seit 2006 verfügbar sind. (www.wikipedia.org/wiki/Harald_zur_Hausen)

DSTIG-KONGRESS 2012: 14.-16. Juni 2012 in Berlin

Poster "Vorsorgefahrplan"

Auftaktveranstaltung am 21. September 2011 im Rathaus der Stadt Ludwigshafen:

Von links nach rechts: Dr. med. Claus Köster (Präsident des Gesundheitsnetz Rhein-Neckar-Dreieck e.V.), Herr Prof. Dr. med. Stefan Schönberg (Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Mannheim), Frau Priv. Doz. Dr. med. Ulrike Attenberger (Wissenschaftliche Leiterin des Geschäftsfeldes Präventive Bildgebung am Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Mannheim) und Herr Prof. Dr. med. Jürgen F. Riemann (Vorsitzender der Stiftung Lebensblicke).

Ärzte Zeitung vom 27. September 2011:

"Fahrplan zur Vorsorge in Rhein-Neckar"

Mannheimer Morgen (Metropolregion) vom 26. September 2011:

"Infos zur Vorsorge"

Ärzte Zeitung vom 26. September 2011:

"Vorsorge braucht Zeit und Geld"

Die Rheinpfalz vom 22.September 2011:

"Leitfaden für mehr Gesundheit - Gesundheitsnetz Rhein-Neckar-Dreieck will Vorsorgefahrplan entwickeln"

ergänzende Artikel: 

Dr. med. Claus Köster:

"Prävention, Medizinische Vorsorge als Grundlage für ein gesundes Leben - leider viel zu wenig beachtet und angewandt." 

Mannheimer Morgen vom 13.Mai 2011:

"100 000 Menschen schon dabei"